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Dossier
Tschetschenien
Staatsbesuch von Bundespräsidentin
Leuthard in Sotschi: Russland muss Straflosigkeit beenden
MenschenrechtlerInnen leben in Russland gefährlich. Das haben die
Ermordungen von Kritikerinnen wie Natalia Estermirowa oder Anna
Politkowskaja gezeigt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)
ruft Bundespräsidentin Leuthard auf, anlässlich der morgigen
Gespräche mit dem russischen Präsidenten Medwedew, Russland zu einem
wirksamen Schutz von MenschenrechtsaktivistInnen und zu einer
konsequenten Strafverfolgung der Täter zu verpflichten.
Email-Newsletter Nr. 515
Tschetschenien: Morde bleiben ungeklärt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bedauert am Todestag von
Natalia Estemirowa, dass die Verbrechen an
MenschenrechtsaktivistInnen weder in Tschetschenien noch in Russland
aufgeklärt werden.
Email-Newsletter Nr. 510
Ministerkonferenz in Interlaken: Stopp
der Straflosigkeit in Russland!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Minister der
47 Mitgliedländer des Europarats heute in Interlaken mittels einer
Protestaktion auf, die verbreitete Straflosigkeit in Russland klar
zu verurteilen und die russische Regierung zur Durchsetzung der
Menschenrechtskonvention zu verpflichten. Der Europäische
Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland bereits über 100
Mal wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt, doch die
Verantwortlichen werden vom russischen Staat nicht zur Rechenschaft
gezogen.
Email-Newsletter Nr. 491
Russland muss die EGMR-Urteile auch umsetzen!
Das russische Parlament Duma hat am Freitag das Protokoll 14 zur
Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte als letztes
Mitglied des Europarats ratifiziert. Die Gesellschaft für bedrohte
Völker GfbV fordert nun Russland auf, dafür zu sorgen, dass die
Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) im
eigenen Land umgesetzt werden. Die Schweiz muss während ihrer
Europarat-Präsidentschaft entsprechend aktiv werden.
Email-Newsletter Nr. 483
“Es geht um Leben und Tod“
Die Schweiz darf keine Zwangsrückführungen nach Tschetschenien
und Inguschetien durchsetzen. Dies schreibt Christoph Wiedmer,
Geschäftsleiter der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), in
einem „Tribüne“-Beitrag in der Berner Tageszeitung „Der Bund“.
Email-Newsletter Nr. 481
Schweiz präsidiert Europarat: Russland in die Pflicht
nehmen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erwartet von der
Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey, dass die Schweiz
während ihrer Präsidentschaft im Europarat die Reorganisation des
Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zügig vorantreibt. Sie
muss vor allem Russland dazu bewegen, den dringend notwendigen
Reformen zuzustimmen. Dies insbesondere im Interesse der Menschen in
den nordkaukasischen Teilrepubliken, deren grundlegenden Freiheiten
und Rechte noch immer nicht gewährleistet sind.
Email-Newsletter Nr. 477
Vor drei Jahren: Mord an Anna
Politkowskaja
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bedauert am 3.
Todestag von Anna Politkowskaja, dass das
Verbrechen an der mutigen und unabhängigen russischen Journalistin immer noch
nicht aufgeklärt ist. Sie fordert die vollständige Aufklärung des
Verbrechens und der Hintergründe. Anna Politkowskaja war am 7.
Oktober 2006 im Treppenhaus ihrer Wohnung in Moskau erschossen
worden.
Email-Newsletter Nr. 470
„Präsident Medwedew, stoppen Sie das
Morden und die Straflosigkeit in Tschetschenien – jetzt!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) forderte heute in einer
Plakataktion in Bern den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew dazu
auf, für ein Ende der ungeahndeten Menschenrechtsverletzungen in
Tschetschenien zu sorgen. Sie erinnerte an die ermordeten
Menschenrechtsaktivistinnen Sarema Sadulajewa und Natalia Estemirowa
und die Journalistin Anna Politkowskaja.
Email-Newsletter Nr. 467
Staatsbesuch des russischen Präsidenten
Medwedew: Kein roter Teppich ohne klare Worte
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Amnesty International
und Reporter ohne Grenzen bedauern, dass es nach wie vor unklar ist,
ob der Bundesrat den russischen Präsidenten beim Staatsbesuch auf
die Menschenrechtsverletzungen in seinem Land ansprechen wird. Sie
verlangen klare Worte auf dem roten Teppich. Der Bundesrat soll
insbesondere den fehlenden Schutz von Menschenrechtsaktivisten und
Medienschaffenden ansprechen sowie die verbreitete Straflosigkeit
und die Blockierung der Reform des europäischen
Menschenrechtsgerichtshofs durch Russland.
Email-Newsletter Nr. 466
Schweizer
Parlamentarier stellen kritische Fragen zum Staatsbesuch von Dmitri
Medwedew
Mitglieder der Aussenpolitischen Kommission aus allen Fraktionen
unterzeichnen eine Interpellation von Nationalrat Josef Lang (Grüne)
zur schwierigen Menschenrechtslage in Russland, insbesondere im
Nordkaukasus. Der russische Präsident Dmitri Medwedew wird die
Schweiz in den nächsten Tagen besuchen. Der Bundesrat will die
Menschenrechte jedoch nicht zum Gesprächsthema machen. Die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst deshalb kritische
Fragen durch Schweizer ParlamentarierInnen.
Email-Newsletter Nr. 463
Russischer
Staatsbesuch: Bundesrat soll Menschenrechte ansprechen
Zusammen mit der Gesellschaft für bedrohte Völker GfbV
beklagen die
Schweizer Sektion von Amnesty International und Reporter ohne Grenzen, dass - gemäss
Aussagen von Staatssekretär Michael Ambühl - der Bundesrat mit dem
russischen Präsidenten Dmitri Medwedew beim bevorstehenden
Staatsbesuch ausschliesslich über Finanz- und Wirtschaftsfragen
sprechen will. Die Menschenrechtskrise in Russland und insbesondere
in der Kaukasusregion soll dabei ausklammert werden. Die drei
Menschenrechtsorganisationen fordern, dass die Landesregierung mit
Präsident Medwedew über die besorgniserregende
Menschenrechtssituation in Russland spricht.
Email-Newsletter Nr. 462
Internationaler Tag der Verschwundenen
(30.8.): Russland muss Fälle von Verschwindenlassen in
Tschetschenien aufklären - Schweiz muss internationale Konvention
ratifizieren
Anlässlich des Internationalen Tages der Verschwundenen fordert
die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von Russland die
Aufklärung der zahlreichen Fälle von Verschwindenlassen in
Tschetschenien und kritisiert die weit verbreitete Straflosigkeit.
Die Menschenrechtsorganisation verlangt von Russland einen
effektiven Schutz für Personen, die sich um die Aufklärung dieser
Verbrechen bemühen. Sie fordert zudem die Schweiz auf, nun zügig die
Internationale Konvention zum Schutz aller Menschen gegen das
Verschwindenlassen zu ratifizieren.
Email-Newsletter Nr. 460
Stopp dem Morden in Tschetschenien!
Heute Morgen wurden die Leichen von Sarema Sadulajewa, der Leiterin
der tschetschenischen Nichtregierungsorganisation „Rettet die
Generation“, sowie ihres Ehemannes in der Nähe von Grosny
aufgefunden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist
schockiert über dieses Verbrechen verlangt die unverzügliche und
lückenlose Untersuchung dieser neusten Bluttat gegen die
tschetschenische Zivilgesellschaft.
Email-Newsletter Nr. 455
Tschetschenische Menschenrechtlerin
brutal ermordet
Natalia Estemirowa, die bekannte tschetschenische Menschenrechtlerin
und Vertreterin der tschetschenischen Sektion der russischen
Nichtregierungsorganisation „Memorial“ wurde heute in der Nähe von
Gazi-Yurt (Inguschetien) tot aufgefunden. Estemirowa war heute
Morgen in Grosny von Unbekannten entführt worden. Die Gesellschaft
für bedrohte Völker (GfbV) ist entsetzt über die Ermordung von
Estemirowa und fordert die unverzügliche Untersuchung der
Hintergründe dieser Bluttat.
Email-Newsletter Nr. 443
Nach Anschlag auf inguschetischen
Präsidenten ruft Moskau mit Ramzan Kadyrow mutmasslichen
Kriegsverbrecher zu Hilfe
Nach dem Anschlag auf Inguschetiens Präsidenten Junus-Bek
Jewkurow vom Montag, soll der tschetschenische Präsident Ramzan
Kadyrow nach dem Willen Moskaus "Spezialoperationen im Kampf gegen
inguschetische Rebellen" durchführen. Diesen Auftrag habe er vom
russischen Präsidenten Dmitri Medwedew erhalten, hat Kadyrow bereits
am Dienstag bekannt gegeben. Die Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) befürchtet, dass unter dem Kommando dieses mutmasslichen
Kriegsverbrechers Menschenrechtsverletzungen und Gewalt in
Inguschetien noch zunehmen werden.
Email-Newsletter Nr. 435
Politkowskaja-Prozess bislang eine
Farce: Freispruch der Angeklagten
Nach dem heutigen Freispruch der drei im Prozess um die ermordete
russische Journalistin Anna Politkowskaja angeklagten Tschetschenen,
fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der
Straflosigkeit in Russland.
Email-Newsletter Nr. 406
Gesellschaft für bedrohte Völker
entsetzt über Mord an Menschenrechtsanwalt in Moskau - Weitere Morde
geben Anlass zur Sorge um die Sicherheit von Regimekritikern
Mit Entsetzen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf
die Nachricht über den Mord an dem Menschenrechtsanwalt Stanislaw
Markelow in Moskau reagiert. Der Anwalt hatte kurz vor seiner
Ermordung am 19. Januar 2009 an einer Pressekonferenz teilgenommen,
in der er die vorzeitige Entlassung eines früheren russischen Oberst
kritisierte, welcher im Jahr 2000 eine 18-jährige Tschetschenin
vergewaltigt und umgebracht hatte. Eine Journalistin, die ihn
begleitete, erlitt beim Anschlag ebenfalls tödliche Verletzungen.
Ein weiterer Mord an einem tschetschenischen Asylbewerber in
Österreich gibt nach Angaben der GfbV Anlass zu grosser Sorge, was
die Sicherheit von Regimekritikern in Russland und im Ausland
anbelangt.
Email-Newsletter Nr. 401
Keine Rückschaffungen nach
Tschetschenien! (2.
Oktober 2008)
Die Organisationen Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV),
Solidarité sans frontières, Schweizerische Flüchtlingshilfe und
Amnesty International haben heute an einer gemeinsamen
Medienkonferenz das Bundesamt für Migration (BFM) aufgefordert, auf
den Entscheid zurückzukommen, abgewiesene Asylsuchende in die
russische Teilrepublik Tschetschenien zurückzuschaffen. Dies wird
auch in einer gestern von Josef Lang eingereichten Interpellation an
den Bundesrat gefordert. Kritisiert wird zudem die
Gesprächsverweigerung des BFM.
Email-Newsletter Nr. 379
Riskanter Entscheid: Tschetschenen
sollen nun zurückkehren (4.
September 2008)
Das Bundesamt für Migration (BFM) erachtet die Situation in
Tschetschenien gegenwärtig als sicher und verfügte ab Anfang August
2008 eine Änderung der Wegweisungspraxis für abgewiesene Asylsuchende
aus der russischen Teilrepublik. Namhafte regionale und
internationale Menschenrechtsorganisationen – darunter die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) – protestieren gegen diese
Einschätzung und fordern seitens des BFM eine Neuüberprüfung des
Entscheids.
Email-Newsletter Nr. 377
Wir dürfen Tschetschenien nicht vergessen
(23. Oktober 2007)
In den vergangenen Tagen haben sich gleich zwei
Podiumsveranstaltungen des Themas Tschetschenien erinnert. Die
erste, organisiert vom Deutschschweizer PEN-Zentrum, fand anfangs
Oktober 2007 anlässlich des ersten Todestags der ermordeten
russischen Journalistin Anna Politkowskaja statt. Der Abend in Basel
stand unter dem Motto „Wir vergessen nicht!“. Die zweite
Veranstaltung realisierte die Fachstelle der reformierten Kirchen
Bern-Jura-Solothurn am 16. Oktober 2007 in Bern.
Email-Newsletter Nr. 318
Normalisierung in Tschetschenien? (Zeitschrift Vielfalt Nr. 63, Juni 2007)
Kann man tatsächlich von einer Normalisierung der Situation in
Tschetschenien sprechen? Wir befragen Experten, die die
Entwicklungen seit langem verfolgen und wir diskutieren mit
VertreterInnen der tschetschenischen Zivilgesellschaft. Ausserdem
berichtet unsere Projektleiterin von ihrer ersten Reise nach
Tschetschenien im Frühling 2007, wo sie sich vor Ort ein Bild der
aktuellen Lage hat machen können. Die Ergebnisse sind beunruhigend.
Der Widerspruch - hier Wiederaufbau, dort Trauma und Leid - kommt
auch im Bildmaterial dieser Nummer zum Ausdruck.
Leseproben
pdf-Dokument, 10 Seiten (03-02-042)
Berlinale 2007: Auszeichnung von
GfbV-Partnerin Zainap Gaschajewa für "Coca - Die Taube aus
Tschetschenien"
(19. Februar 2007)
Die langjährige GfbV-Partnerin und bekannte
tschetschenische Menschenrechtlerin Zainap Gaschajewa und der
Schweizer Regisseur Eric Bergkraut wurden am 12. Februar 2007
anlässlich der jeweils während der Berlinale stattfindenden
Gala "Cinema for Peace" für den Dokumentarfilm
"Coca: Die Taube aus Tschetschenien"
mit dem "International Human Rights Movie
Award" ausgezeichnet. Der Preis wurde ihnen von Marianne Faithfull
und Antonio Banderas übergeben.
Email-Newsletter Nr. 291
Putin macht Kriegsverbrecher zum Präsidenten in Tschetschenien
(16. Februar 2007)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung des
russischen Präsidenten Wladimir Putin, den bisherigen
Premierminister Tschetscheniens zum Übergangspräsidenten der
Kaukasusrepublik zu ernennen, am Freitag scharf kritisiert. Sie
wirft Kadyrow und seiner Leibgarde unzählige Verbrechen gegen die
Zivilbevölkerung Tschetschenien vor.
Email-Newsletter Nr. 290
Preisverleihung
anlässlich des internationalen Tages des Kindes:
Kindern in Tschetschenien ein Stück Kindheit zurückgeben
(16. November 2006)
Gestern übergab die Stiftung Art-4-Peace im Rahmen eines
Themenabends zur Situation der Kinder in Tschetschenien ihren
diesjährigen Preis an Tamara Tschagajewa. Die Philologin und
Journalistin aus Tschetschenien hat Andersens Märchensammlung in
tschetschenische Sprache übersetzt und herausgegeben. Der Anlass in
Anwesenheit gut eines Dutzend tschetschenischer Kinder stand ganz im
Zeichen der Zukunft der Kinder in Tschetschenien.
Email-Newsletter Nr. 279
Einladung zur Preisverleihung anlässlich
des Internationalen Tages des Kindes:
Tschetschenischen Kindern ein Stück Kindheit zurückgeben
(31.Oktober 2006)
Die Stiftung Art-4-Peace und die
Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz führen am Mittwoch, 15.
November 2006 anlässlich des Internationalen Tages des Kindes
gemeinsam einen Themenabend zur Situation der Kinder in
Tschetschenien durch, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.
Email-Newsletter Nr. 276
Flyer
Anna Politkovskaja: Die GfbV trauert um
eine mutige Journalistin und Menschenrechtlerin
(10. Oktober 2006)
Anna Stepanovna Politkovskaja war
eine der mutigsten Journalistinnen Russlands, und sie hatte Angst um
ihr Leben. Immer wieder wurde sie bedroht, weil sie sich kritisch
zur Regierungspolitik und zum Krieg in Tschetschenien äusserte.
Dennoch liess sie sich nicht einschüchtern und führte ihre wichtige
Arbeit bis zuletzt weiter. Am 7. Oktober 2006 wurde sie in ihrem
Wohnhaus in Moskau ermordet. Die GfbV trauert um eine grosse
Kämpferin für die Menschenrechte in Russland.
Email-Newsletter Nr. 272
Workshop und 2. Jahresversammlung
des tschetschenischen Zivilgesellschaftsforums
Vom 4. bis zum 11. September 2006 trafen sich Vertreterinnen und
Vertreter des tschetschenischen Zivilgesellschaftsforums (“Chechen
Civil Society Forum” CCSF) zu einem
mehrtägigen Workshop und einer anschliessenden zweitägigen
Vollversammlung in Istanbul.
Email-Newsletter Nr. 271
Kinderbücher
für Tschetschenien: Unterstützen Sie das neue GfbV-Projekt
Auch tschetschenische Kinder wollen in die
Phantasiewelten der Märchen eintauchen und so den Kriegsalltag
für eine Weile vergessen können. Kinderbücher auf
Tschetschenisch gibt es indessen kaum. Unterstützen Sie deshalb
unser Projekt, bekannte Märchen auf Tschetschenisch übersetzen
und sie von lokalen Künstlern illustrieren zu lassen. Eine
erste Auflage von 5'000 Märchenbücher auf Tschetschenisch soll
schliesslich an Bibliotheken und an besonders bedürftige
Familien verteilt werden. Unser Projekt kann nur mit Ihrer Unterstützung realisiert werden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie auch unsere Menschenrechtsarbeit
weltweit.
Spendenaufruf
Tschetschenien: Verschleppter Menschenrechtler in
Lebensgefahr (20. März 2006)
Ein Notruf aus Tschetschenien erreichte die Gesellschaft für bedrohte
Völker (GfbV): Der Menschenrechtler Artur Eschiew wurde am 15. März
2006 gegen 21 Uhr von so genannten Kadyrowzy aus seinem Haus im Dorf Benoi in der Region Wedenno
verschleppt. Die GfbV appellierte deshalb an Schweizer
Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowie an die Schweizer Botschaft in Moskau, sich
dringend nach dem Verbleib des verschleppten Menschenrechtlers zu erkundigen und
sich für seine Freilassung einzusetzen.
Email-Newsletter Nr. 259
Weltgedenktag für Tschetschenien (23.
Februar 2006)
Am heutigen internationalen Gedenktag für Tschetschenien wird weltweit an die Deportation der Tschetschenen von 1944 erinnert. Aber auch die aktuelle humanitäre Krise in Tschetschenien und die zunehmende
Einschränkung der Tätigkeiten von Nichtregierungsorganisationen vor Ort bedürfen der Aufmerksamkeit. Letzteres betrifft auch die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), welche die Arbeit des Tschetschenischen
Zivilgesellschaftsforums in Grosny unterstützt.
Email-Newsletter Nr. 255
Frieden in Tschetschenien?: Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Vielfalt
(3. November 2005)
Das tschetschenische Zivilgesellschaftsforum (CCSF), das am 20./21. September 2005 gegründet wurde, ist ein wichtiger Schritt Richtung Frieden in Tschetschenien. 25 tschetschenische Delegierte einigten sich in Bern auf ein Aktionsprogramm für den zivilen Wiederaufbau, über hundert Organisationen tragen das CCSF mit. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift
Vielfalt berichtet über die Entwicklung und die Herausforderungen des Forums, das von der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz aktiv mitgetragen wird.
Email-Newsletter Nr. 245
Gründung des
tschetschenischen Zivilgesellschaftsforums in Bern
(21.
September 2005)
Am 21. September 2005 wurde in Bern/Schweiz das tschetschenische Zivilgesellschaftsforum (Chechen Civil Society Forum) gegründet. Mit der Gründung des Forums in Bern ist es zum ersten Mal gelungen, die tschetschenische Zivilgesellschaft in einer repräsentativen Zusammensetzung hinter einem gemeinsamen Programm zu
vereinen. 25 tschetschenische Mitglieder des Forums haben an der Gründungskonferenz in Bern teilgenommen und gemeinsam einen Aktionsplan für eine friedliche Entwicklung Tschetscheniens verabschiedet.
Email-Newsletter Nr. 240
Tschetschenien-Ausstellung in Bern:
Den Krieg mit den Augen von Kindern sehen
(17. Juni 2005)
Auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Galerie Artdirekt stellt die russische Organisation „Warmes Haus“ Zeichnungen von tschetschenischen Kindern in Bern aus. Die Ausstellung, die mit Unterstützung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Vogel-Stiftung organisiert wird, vermittelt einen bedrückenden, aber auch hoffnungsvollen Einblick in den Alltag tschetschenischer Kinder.
Email-Newsletter Nr. 233
133 Nationalräte für Tschetschenien-Konferenz (8.
Oktober 2004)
Eine breit abgestützte Mehrheit des Nationalrates
unterstützt die Einberufung einer Tschetschenien-Konferenz durch die
Schweiz. Ein entsprechendes Postulat von Nationalrat Josef Lang wurde
heute mit 133 Unterzeichnenden eingereicht. Es verlangt, dass die
Schweiz als Depositarstaat der Genfer Konventionen Konsultationen mit
den Vertragsstaaten aufnimmt zur Vorbereitung einer Konferenz über die
Verletzungen des humanitären Völkerrechts in Tschetschenien.
Email-Newsletter Nr. 217
Nach dem Ende der Geiselnahme von
Beslan: Tschetschenien-Konflikt eskaliert weiter (3.
September 2004)
Nach Überfällen auf staatliche
Einrichtungen in Inguschetien, Anschlägen auf zwei Passagierflugzeuge
sowie ein Bombenattentat auf die Moskauer Metro scheint sich der
Konflikt im Kaukasus zu einem Flächenbrand zu entwickeln. Die
Verantwortung dafür tragen nicht nur tschetschenische Terroristen,
sondern in hohem Masse die russische Führung, welche weiterhin nur
eine gewaltsame Lösung der Tschetschenien-Frage anstrebt und dabei
selbst vor Völkermord nicht zurückschreckt.
Email-Newsletter Nr. 213
Bevorstehende Wahlfarce in
Tschetschenien - Neue Kämpfe und Säuberungen in der
Hauptstadt Grosny (26. August
2004)
Die Präsidentschaftswahlen in
Tschetschenien vom kommenden Sonntag drohen zur Farce zu werden. Es
gibt Anzeichen dafür, dass die Wahl ähnlich manipuliert sein wird
wie jene vom 5. Oktober 2003. Damals war der später ermordete
Moskau-treue Achmad Kadyrow durch massiven Wahlbetrug an die Macht
gekommen. Derweil verlässt die Bevölkerung von Grosny aus Angst vor
neu ausgebrochenen Kämpfen die Stadt.
Email-Newsletter Nr. 212
Parlamentarische Gruppe verurteilt Eskalation im
Tschetschenien-Konflikt: Bundesrat soll rasch reagieren (15.
Juli 2004)
Angesichts der Eskalation des
Tschetschenien-Konfliktes in die angrenzende russische Republik
Inguschetien hat sich heute eine nationalrätliche Initiative für
Menschenrechte in Tschetschenien formiert. Die Mitglieder der Initiative
fordern den Bundesrat zur Verurteilung der Übergriffe und zu rascher
Hilfe für die Opfer auf.
Email-Newsletter Nr. 210
Forum der tschetschenischen Zivilgesellschaft gegründet
(15. Juni 2004)
Auf Initiative der Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) ist in Nasran (Inguschetien) das Forum der
tschetschenischen Zivilgesellschaft gegründet worden. Mehr als 30
Vertreterinnen und Vertreter von Menschenrechts-, Flüchtlings- und
Hilfsorganisationen sowie aus Wissenschaft und Medien schlossen sich am
vergangenen Mittwoch zu einem Netzwerk zusammen, um eine friedliche
Entwicklung der tschetschenischen Gesellschaft auf der Basis von
Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu fördern.
Email-Newsletter Nr. 207
Tschetschenien:
Vergessene Hölle (Nr. 224,
April 2004)
Vier Jahre Krieg in Tschetschenien, schätzungsweise 160'000 Tote, das heisst knapp 20 Prozent des tschetschenischen Volkes. Tschetschenen sind auf dem ganzen Gebiet der russischen Föderation groben Diskriminierungen und der Willkür und Gewalt von Polizei und Behörden ausgesetzt. Die
internationale Staatengemeinschaft schweigt. Vor allem wirtschaftliche Interessen stehen im Vordergrund.
Zeitschrift pogrom, 42 Seiten
pdf-Dokument, 10 Seiten (04-04-224)
Mahnwache gegen den Völkermord in
Tschetschenien und die Ausschaffung von Tschetschenen aus der Schweiz
(19. Februar 2004)
Anlässlich
des 60. Jahrestages der Deportation der Tschetschenen nach Sibirien
und Zentralasien durch Stalin
weisen
die etwa 300 tschetschenischen Flüchtlinge in der Schweiz an einer
Mahnwache vor dem Bundesamt für Flüchtlinge in Bern auf den Krieg
gegen die Zivilbevölkerung in Tschetschenien hin. Sie verlangen von
den Schweizer Asylbehörden eine Zukunftsperspektive in der Schweiz.
Die Mahnwache findet statt vor dem Hintergrund der erstmaligen
Ausschaffung eines tschetschenischen Asylsuchenden aus der Schweiz.
Email-Newsletter Nr. 201
Von der Schweiz ausgeschaffter Tschetschene in
Russland verhaftet und misshandelt (12.
Februar 2004)
Ein am 4. Februar vom Bundesamt für
Flüchtlinge (BfF) ausgeschaffter Tschetschene wurde bei seiner
Ankunft am Moskauer Flughafen festgenommen und misshandelt. Das BfF
hatte die Ausschaffung vollzogen, weil dem Tschetschenen "keine
Gefahr" drohe. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)
fordert ein Ende der lebensgefährlichen Ausschaffungspraxis des BfF.
Email-Newsletter Nr. 200
Dolmetscher-Skandal im Bundesamt für
Flüchtlinge: Erstmals Tschetschene nach Russland ausgeschafft
(5. Februar 2004)
Auf Veranlassung des Bundesamts für Flüchtlinge (BfF)
wurde gestern erstmals ein tschetschenischer Asylsuchender nach
Russland ausgeschafft. Der Tschetschene, der kaum Russisch sprach,
hatte sich geweigert, sich der Befragung in russischer Sprache zu
unterziehen. Trotz einem entsprechenden Entscheid der
Asylrekurskommission verweigerte das BfF eine tschetschenische Übersetzung.
Email-Newsletter Nr. 199
UNO: Russland schweigt zu Tschetschenien (23.
Oktober 2003)
Russland will dem UNO-Menschenrechtskomitee die
katastrophale Situation der Zivilbevölkerung in Tschetschenien
verschweigen. Diese Schlussfolgerung muss aus dem fünften Bericht
Russlands zur Umsetzung der Internationalen Paktes über bürgerliche
und politische Rechte gezogen werden, der heute in Genf vorgestellt
wird. In einem Gegenbericht zu Handen der UNO fordert die Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) eine entschiedene Reaktion der Weltgemeinschaft.
Email-Newsletter Nr. 189
Ivanov-Besuch: Keine Anerkennung für tschetschenische Scheinwahl
(10. Oktober 2003)
Am 13./14. Oktober weilt der russische Aussenminister Ivanov zu einem Arbeitsbesuch in der Schweiz. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft die Schweizer Aussenministerin Calmy-Rey dazu auf, gegenüber ihrem russischen Amtskollegen ihre menschenrechtlichen Bedenken zur Situation in Tschetschenien zum
Ausdruck zu bringen. Die Schweiz soll die Präsidentschaftswahlen
unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten überprüfen und auf eine
wirkliche politische Lösung des Konflikts in Tschetschenien hinwirken.
Email-Newsletter Nr. 187
Putins Wahl für Tschetschenien: Präsidentschaftswahlen im Zeichen
des Völkermordes (Oktober 2003)
Anlässlich der
Präsidentschaftswahlen in Tschetschenien beleuchtet die Gesellschaft
für bedrohte Völker die Eskalation der Gewalt im Kaukasus und die
Strategie des Kremls, welche eine faire Wahl verunmöglicht. Die GfbV
richtet sich auch an den Bundesrat, der unter anderem gebeten wird,
die Einhaltung von rechtsstaatlichen Standards in den Wahlen in
Tschetschenien zu überprüfen und seine Schlussfolgerungen deutlich
zu machen.
Memorandum, 30
Seiten
pdf-Dokument, 30 Seiten (02-03-043)
Tschetschenische Zivilgesellschaft verurteilt
Wahlfarce (2. Oktober 2003)
Die Präsidentschaftswahlen in Tschetschenien am 5. Oktober werden die
Region nicht friedlicher machen, sondern von
ihnen geht vielmehr die Gefahr einer weiteren Verschärfung des
Krieges aus. Dies ist eine der Schlussfolgerungen der Teilnehmer des
ersten Vorbereitungstreffens des Chechen Civil Society Forum, einer
Plattform der tschetschenischen Zivilgesellschaft, die von der
Gesellschaft für bedrohte Völker initiiert worden ist.
Email-Newsletter Nr. 184
Drohende Ausweitung des
Tschetschenienkrieges nach Inguschetien (19.
Juni 2003)
Die russische Armee dehnt ihre Verfolgungs- und Tötungsaktionen
von Tschetschenien auf das benachbarte Inguschetien aus. Zu diesem
Schluss kommt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), welche
eine Chronik der Übergriffe auf Flüchtlinge und einheimische
Zivilpersonen in Inguschetien erstellt hat.
Email-Newsletter Nr. 173
Verein der tschetschenischen Flüchtlinge in der Schweiz gegründet
(12. Mai 2003)
Etwa 50 tschetschenische Flüchtlinge aus der ganzen Schweiz gründeten
gestern in Zürich den "Schweizerisch-tschetschenischen
Freundeskreis Dajmoch" (Vaterland). Zum Präsidenten wurde Zubair
Dazajew gewählt, zum Vizepräsidenten Valid Ismailow. Der Verein will
insbesondere über die Menschenrechtssituation in Tschetschenien
informieren, die Anliegen tschetschenischer Flüchtlinge in der Schweiz
vertreten und Hilfsgüter für Spitäler und Schulen in Tschetschenien
sammeln.
Email-Newsletter Nr. 168
Appell an
OSZE-Mitgliedstaaten: Referendum in Tschetschenien nicht
anerkennen (28.
März 2003)
Nachdem die offziellen Schlussergebnisse des
Verfassungsreferendums in Tschetschenien bekannt gegeben
worden sind, appelliert die Gesellschaft für bedrohte
Völker (GfbV) an die Mitgliedstaaten der Organisation
für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE),
dieses Ergebnis nicht anzuerkennen. In einem Brief an
Aussenministerin Calmy-Rey erklärt die GfbV, das
Ergebnis von 96 Prozent Ja-Stimmen und 80 Prozent
Wahlbeteiligung sei eindeutig gefälscht. Am vergangenen
Sonntag war in Tschetschenien über eine neue Verfassung
abgestimmt worden.
Email-Newsletter Nr. 163
Russischer
Verteidigungsminister verunglimpft Gesellschaft für
bedrohte Völker (11. Februar 2003)
Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz vom
Wochenende attackierte der russische
Verteidigungsminister Sergej Ivanov die Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV). Er verglich das Engagement der
GfbV für die tschetschenische Zivilbevölkerung mit der
Unterstützung des internationalen Terrorismus. Derweil
führt die russische Führung den Völkermord im Kaukasus
unbehelligt weiter und die internationale
Staatengemeinschaft blickt gebannt in den Irak.
Email-Newsletter Nr.
156
Tschetschenien:
Der Krieg Russlands gegen die Zivilbevölkerung
(November 2002)
Das
humanitäre Völkerrecht im allgemeinen und die Genfer
Konventionen im besonderen setzen Bestimmungen fest über
den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten. Diese
werden in Tschetschenien insbesondere von den russischen
Streitkräften schwer verletzt, wie in dieser
Dokumentation der Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) nachgewiesen wird.
Dokumentation, 23 Seiten
pdf-Dokument, 23 Seiten (02-02-037)
Nach dem Ende
des Terrors in Moskau den Terror in Tschetschenien
beenden (26.
Oktober 2002)
Nach der Beendigung des Moskauer Geiseldramas, bei der
die meisten der 600-700 Geiseln befreit wurden, hat der
russische Präsident Putin eine Grossoffensive in
Tschetschenien gestartet. Er nimmt damit das Ende des
Terrors in Moskau zum Anlass, den Krieg gegen die
Zivilbevölkerung in Tschetschenien weiter eskalieren zu
lassen.
Email-Newsletter Nr.
148
Eine
Perspektive für die Opfer von Vergewaltigung in
Tschetschenien
(7. Oktober 2002)
Es
wird geschätzt, dass mehr als tausend tschetschenische
Frauen im vergessenen Konflikt im Kaukasus vergewaltigt
wurden. Ein beispielhaftes Projekt zur Selbsthilfe ist
das Frauenzentrum in Grosny, dessen Aufbau die
Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützt. Neben
medizinischer und psychologischer Hilfe soll den
tschetschenischen Frauen eine Stimme verliehen werden.
Hilfsaktion
Hilferuf aus
dem Pankisi-Tal: Tschetschenische Flüchtlinge durch
russische Bombenangriffe in Gefahr (6. August 2002)
Die russische Luftwaffe versucht mit Bombenangriffen,
tschetschenische Widerstandskämpfer in Georgien
anzugreifen. Auch unter der Zivilbevölkerung im
Pankisi-Tal sind bereits Opfer zu beklagen. Insbesondere
sind Tausende tschetschenische Flüchtlinge gefährdet.
Mit einem dringenden Hilferuf hat sich eine Sprecherin
des georgisch-tschetschenischen Frauenkomitees
"NANA" aus dem Ort Birkiani an die Gesellschaft
für bedrohte Völker (GfbV) gewandt.
Email-Newsletter Nr.
132
"Unzurechnungsfähig"
- Appell zur Unterstützung tschetschenischer
Vergewaltigungsopfer nach skandalösem Urteil in Russland (31. Mai 2002)
Nach dem skandalösen Urteil im zweijährigen
Gerichtsverfahren gegen einen russischen Offizier ruft
die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zur
Unterstützung tschetschenischer Vergewaltigungsopfer
auf. Ein psychologisches Gutachten hatte Jurij Budanow,
angeklagt wegen Vergewaltigung und Mord an der
18jährigen Tschetschenin Elsa Kungajewa, Mitte Mai 2002
für unzurechnungsfähig erklärt.
Email-Newsletter Nr.
124
Massive Gewalt
gegen Kinder in Tschetschenien (16. April 2002)
In den letzten Monaten häufen sich die Meldungen, wonach
Angehörige der russischen Truppen tschetschenische
Kinder verschleppen, foltern und ermorden. Die
Gesellschaft für bedrohte Völker fordert in ihrer
heutigen Stellungnahme vor der
UNO-Menschenrechtskommission ein Ende der Gewalt gegen
Kinder, die Bestrafung der Schuldigen und ein
entschiedenes Handeln der Schweiz.
Email-Newsletter Nr.
115
Tschetschenien:
Der vergessene Krieg gegen die Zivilbevölkerung (Nr. 42, März 2002)
Unter dem Deckmantel einer "antiterroristischen
Operation" führt Russland ungehindert seinen
Feldzug gegen die tschetschenische Zivilbevölkerung.
Nach dem 11. September hat die Brutalität der russischen
Truppen weiter zugenommen. Eine Welle von
"Säuberungen" zieht abseits vom Interesse der
Weltöffentlichkeit über das Land. Die aktuelle Ausgabe
der Zeitschrift Vielfalt erinnert an den
vergessenen Krieg in Tschetschenien.
Zeitschrift
Vielfalt, 20 Seiten
pdf-Dokument, 10 Seiten (03-02-042)
GfbV-Projekt
"Brot für die Kinder von Schali" in Gefahr:
Russische Einheiten "säubern" zweitgrösste
tschetschenische Stadt (8. Februar 2002)
Russische Einheiten haben die
Stadt Schali von der Aussenwelt abgeriegelt und führen
so genannte Säuberungen durch. Das von der GfbV
gemeinsam mit der tschetschenischen Lehrerin Zainap
Elderkhanova initiierte Kantinen-Projekt "Brot für
die Kinder von Schali" an der Grundschule ist in
Gefahr. Die GfbV protestiert gegen diese Verletzungen der
Genfer Konventionen durch Russland und appelliert an den
Bundesrat, die Verantwortung der Schweiz als
Depositarstaat endlich wahrzunehmen.
Email-Newsletter
Nr. 107
Russische
Delegation verhindert Stellungnahme von
Menschenrechtlerin zu Tschetschenien vor Europarat (22. Januar 2002)
Unabhängige Stellungnahmen und Berichte über
die Menschenrechtssituation in Tschetschenien wird es
nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) vor dem Europarat in Strassburg am Mittwoch nicht
geben. Die russische Delegation hat verhindert, dass die
tschetschenische Menschenrechtlerin und Vorsitzende der
humanitären Organisation "Echo des Krieges",
Zainap Gaschajewa, zu der Sitzung über die
Menschenrechtslage in Tschetschenien eingeladen wird.
Email-Newsletter Nr. 103
Schweizer
Affront gegen Tschetschenien (27. September 2001)
Anlässlich einer Medienkonferenz der Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) stellte der tschetschenische
Aussenminister Ilyas Akhmadov seinen Antrag an die
Schweiz zur Einberufung einer Konferenz über
Verletzungen der Genfer Konventionen in Tschetschenien vor. Aussenminister Deiss
weigerte sich, den tschetschenischen Aussenminister zu
empfangen. Trotz vielfacher Anfragen der GfbV und von
Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot-Mangold wurde ein Treffen
vom Aussenministerium verweigert mit der Begründung, es
habe keine offzielle Anfrage vorgelegen.
Email-Newsletter
Nr. 88
Medienkonferenz zum Völkermord in Tschetschenien (20.
September 2001)
Die Untätigkeit des Bundesrates angesichts der
systematischen Verletzungen der Genfer Konventionen in
Tschetschenien widerspricht den vertraglichen
Verpflichtungen der Schweiz. Die Gesellschaft für
bedrohte Völker präsentiert zusammen mit dem
tschetschenischen Aussenminister und einer Vertreterin
der tschetschenischen Zivilgesellschaft ihre politischen
Initiativen bezüglich Konventionen und vertragliche
Verpflichtungen der Schweiz.
Email-Newsletter
Nr. 87
"...Wie Hitler mit den Juden" -
Willkürherrschaft Russlands in Tschetschenien (August
2001)
Diese Dokumentation der Gesellschaft für bedrohte
Völker beleuchtet die menschenrechtliche Lage in
Tschetschenien im Sommer 2001. Was kaum möglich
erschien, ist eingetroffen. Die
Menschenrechtsverletzungen haben nochmals eine neue
furchtbarere Dimension erreicht. Erstmals wurden von
russischen Truppen öffentlich Massenvergewaltigungen
begangen. Trotz internationalen Protesten scheint keine
Besserung der Lage in Sicht.
pdf-Dokument,
14 Seiten (02-01-028)
"Probleme könnten in kürzester Zeit gelöst
werden" (22.
August 2001)
Anlässlich des Besuches von Lyoma Usmanov, Vertreter des
tschetschenischen Präsidenten Maschadov, betonte dieser,
dass innert kürzester Zeit sämtliche Probleme gelöst
und Kompromisse gefunden werden könnten, wenn nur die
russische Führung dazu bereit wäre. Angesichts der
Menschenrechtsverletzungen gegen die tschetschenische
Zivilbevölkerung wird die Einberufung einer Konferenz in
der Schweiz geprüft.
Email-Newsletter
Nr. 83
Hungerstreikende Tschetschenen
zusammengeschlagen - russische Miliz verhindert Start des
Friedensmarsches
(31. Juli 2001)
Gewaltsam haben russische Milizionäre den Start des für
den 1. August geplanten Friedensmarsches von der
tschetschenischen Hauptstadt Grosny nach Moskau
verhindert. Fünf hungerstreikende tschetschenische
Flüchtlinge wurden in Inguschetien zusammengeschlagen
und ihr Zelt angezündet. Es war der bisher brutalste
Übergriff russischer Milizionäre auf inguschetischem
Gebiet.
Email-Newsletter
Nr. 79
Russen provozieren Verzweiflungstaten: Vergewaltigte
Tschetschenen drohen mit Selbstmordattentaten (19.
Juli 2001)
Tschetschenische Zivilisten
werden nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte
Völker International (GfbV) von russischen Truppen durch
Misshandlung und Erniedrigung zu Verzweiflungstaten
provoziert. Durch Vergewaltigung in aller Öffentlichkeit
zutiefst gedemütigte Tschetschenen drohen bereits mit
Selbstmordattentaten.
Email-Newsletter Nr. 78
Petition gegen das Vergessen (26.
Juni 2001)
Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Besuches des
russischen Präsidenten Putin in der Schweiz lanciert die
Gesellschaft für bedrohte Völker eine Petition gegen
das Vergessen in Tschetschenien zu Handen von Bundesrat
Deiss. Gleichzeitig wurde ein Memorandum veröffentlicht,
in dem verschiedenste Menschenrechtsverleztungen mit
Augenzeugenberichten dokumentiert werden.
Email-Newsletter
Nr. 74
Petition downloaden
Aktuelle menschenrechtliche und humanitäre Lage in
Tschetschenien
(Juni 2001)
Seit der russische Inlandgeheimdienst FSB das
Kommando in Tschetschenien übernommen hat, verschärft
sich die bereits dramatische Lage in Tschetschenien noch
zusätzlich. Säuberungen, Verschleppungen, Folter und
Mord sind an der Tagesordnung. Neuerdings gibt es
Hinweise auf Organhandel durch die russischen Truppen.
pdf-Dokument,
6 Seiten (02-01-027)
Pressefreiheit in Russland erhalten! (3.
Mai 2001)
Die letzten Überreste
kreml-kritischer Medien werden in Russland systematisch
beseitigt. Der Völkermord in Tschetschenien kann damit
unter Ausschluss der Öffentlichkeit weitergehen.
Anlässlich des internationalen Tages der Pressefreiheit
fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vom
Bundesrat, das Ende der Pressefreiheit in Russland
während des bevorstehenden Besuches von Wladimir Putin
deutlich anzusprechen.
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Nr. 66
Jahrestag der
Deportationen in Tschetschenien: Russischer Geheimdienst
geht gegen Frauen vor (22. Februar 2001)
Am 23. Februar ist es 57 Jahre her, seit Stalin mit der
Deportation der tschtschenischen Bevölkerung begann.
Anlässlich des Jahrestages sind Aktionen des russischen
Geheimdienstes zu erwarten. Bereits wurde eine bekannte
Menschenrechtlerin und Journalistin verhaftet. Der
Gesellschaft für bedrohte Völker liegen Berichte aus
Inguschetien vor.
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Nr. 59
Vernichtung eines
kleinen Volkes - Dritter Völkermord in Tschetschenien (Januar 2001)
Hunderte von Berichten über
Kriegsverbrechen der russischen Truppen in Tschetschenien
wurden gesammelt. Die russische Armee hat Zivilisten
planmässig ermordet, Massaker und Massenvertreibungen zu
verantworten. Städte und Dörfer sowie zivile Ziele
aller Art wie Krankenhäuser, Schulen, Moscheen und
Marktplätze sind gezielt bombardiert worden.
pdf-Dokument,
11 Seiten (02-01-024)
Tschetschenien will Frieden - Die Schweiz soll vermitteln
(5.
Juni 2000)
Der Repräsentant der Republik Tschetschenien für
Westeuropa, Ousman Ferzaouli, besuchte auf Einladung der
GfbV die Schweiz. In seinem Gepäck brachte er neben den
Ratifikationsurkunden der Genfer Konventionen auch einige
interessante Vorschläge für den Friedensprozess mit.
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Nr. 23
Russland begeht Kriegsverbrechen und Völkermord in
Tschetschenien (November
1999)
Wie schon beim ersten Tschetschenien-Krieg 1994 versucht
der Kreml mit seinem neuerlichen Krieg gegen das kleine
Kaukasusland, von innenpolitischen Problemen abzulenken.
Mit den Bomben auf Tschetschenien führt der designierte
Präsident Putin Wahlkampf. Die russische Führung macht
sich dabei Kriegsverbrechen und des Völkermordes
schuldig.
pdf-Dokument, 6 Seiten (02-99-017)
Der Kaukasus: Seine Völker und Geschichte (März
1996)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker zeigt in dieser
Dokumentation einen Einblick in die Völker des Kaukasus
und ihre Geschichte von der russischen Eroberung über
die Sowjetherrschaft bis zur Gegenwart. Der Kampf nach
Unabhängigkeit und die internationalen Interessen an den
Ölvorkommen bilden dabei den Hintergrund auch für die
heutigen Probleme der Region.
pdf-Dokument, 5 Seiten (02-96-002)
Von Stalin deportiert - Von Jelzin bombardiert:
Russlands Krieg in Tschetschenien von 1994/95 (1995)
50 Jahre nach der Deportation von fast einer halben
Million Tschetschenen durch Stalin wird das Land im
Kaukasus erneut Opfer russischer Aggression. Im Kampf um
Öl und zur Ablenkung von innenpolitischen Problemen
schreckt die russische Führung auch nicht vor
Kriegsverbrechen zurück. Tausende Tschetschenen wurden
in Filtrationslagern inhaftiert und misshandelt.
pdf-Dokument, 4 Seiten (02-95-001)
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